Foto: Dina Lucia Weiss
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Zu Gast im Mai

17-05 | Philipp Röding

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Zu Gast im Dezember

16-12 | Jürgen Bauer

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Zu Gast im Oktober

16-10 | Didi Drobna

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Zu Gast im September

16-09 | André Patten

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16-05 | Valentin Moritz

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Zu Gast im März

16-03 | Elias Hirschl

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Zu Gast im Februar

16-02 | Markus Mittmansgruber

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Sarah Berger (@milch_honig) ist Twitterpoetin, Schriftstellerin, Photographin. Seit ihrem Abschluss in Philosophie an der Universität Heidelberg sucht sie ihr Glück in Berlin. Hier arbeitet sie als freie Texterin/Autorin, Photographin und betreibt einen literarischen Blog. In regelmäßigen Abständen veranstaltet sie Lesungen junger Schriftsteller in der WerkStadt Neukölln. Inhaltlich setzt sie sich mit dem Konflikt zwischen Ich und dem Anderen auseinander und der Frage, wie Kommunikation möglich ist, wenn das Selbst immer auch die Vorstellung des eigenen Ich im Anderen ist. Dabei testet sie die erzählerischen Möglichkeiten und Grenzen der Ich-Perspektive, liebt den stream of consciousness und den Gedankenstrich und hofft, bald einen Verlag für ihren ersten Roman patina gefunden zu haben. Zuletzt war sie zu sehen auf der Bühne des READ!BERLIN Literaturfestivals im Rahmen von Tweet Poetry, Poesie in 140 Zeichen und zu Gast im Katersalon unter der Leitung von Christiane Frohmann.

 

Für die Klischeeanstalt schreibt sie in einzelnen Kapiteln einen zusammenhängen Fließtext aus der Perspektive der Protagonistin S., welche darum bemüht ist, alle Leben, die ihr theoretisch zur Verfügung stünden, faktisch zu leben und dabei im kreisen um sich selbst, im Unwillen eine Entscheidung zu treffen, der lächerlichen Tragik unterliegt, gar kein Leben je geführt zu haben. Am Ende soll ein Text entstehen, der in alle Richtungen lesbar ist – entsprechend des Mediums der Veröffentlichung (Blogroll).

 

„Ich mag schwache Charaktere, die verwerfliche Dinge tun und eine gewisse Lebens- und Beziehungsunfähigkeit mit sich bringen, weil das die Personen in uns sind, denen wir morgens ungern in den Spiegel schauen, von denen wir auf unserer blank geschrubbten Oberfläche gerne behaupten, es gäbe sie in uns nicht – und ich halte eben gerne den Finger in die Wunde unserer Schizophrenien.“

 

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Foto: Privat
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