18.5.xx
Zum Frühstück nichts als ein eisgekühlter Ristretto aus dem Rest der Mailänder Bohnen. Viel Zucker. Das Institut ist Leben und Bewegung. Die Signale sind wieder da, ungleich stärker als beim
letzten Mal. Unaufhörlich läutet das Telefon. Die Presse fragt, was los ist. Wir wissen es nicht. Irgendwann ein Anruf von der ISS-Kontrollstation, da oben spielen alle Instrumente verrückt,
außerdem klagen die Astronauten über Kopfweh und Albträume. Ich nehme an, man wird alsbald eine Konferenz anberaumen. Um mich zu beruhigen gehe ich rüber ins Labor um Yamamoto zu besuchen. Er
sitzt ganz oben auf seinem Zweig, seine Punktaugen starr gen Himmel gerichtet. Dr. Yamamoto, frage ich, irgendwelche Theorien. Er reibt sich die Fangarme.