Foto: Dina Lucia Weiss
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5 - Delfina: Der Tod

noch Stunden nach der Vorstellung im dreckigen Gelächter plätscherte, wie auf einem unversöhnlich brodelnden Meer. Granny Doll betrat den Küchenwagen in dem Moment, als Klaras Torso sich unter Jerrys Fäusten in ihren Stahl hinein duckte, um ihm mindestens die Hand zu brechen mit sich. Die Erfahrung hatte Granny Doll gelehrt, dass es nie zu früh war, um einzuschreiten, wenn jemand jemanden schlug, sondern meistens zu spät. Weswegen sie Aufgehört! rief, Sofort aufgehört!, und nicht etwa Aufhören! Sofort aufhören!, weil sie das mal lieber nicht gesehen haben wollte, vermutete ich, mich nun übrigens unter die Anrichte rollend. Vielleicht hätte Jerry sich gewünscht, den Kaufvertrag für einen anderen Krüppel unterschrieben zu haben, statt für die kleinwüchsige Alte, die motorisch jedoch tipptopp war. Aber Jerry prahlte gern und Granny Doll konnte wunderbar auf Durchzug schalten. Sie konnte kochen und fressen, das konnte er. Außerdem sah sie abgefahren genug aus, um in den Shows zu assistieren. Hätte Jerry überlebt, wäre Granny mit Sicherheit geholt worden, und das hätte ihren Tod bedeutet. Mir ist lieber, dass Granny noch da ist, selbst wenn wir jetzt einen guten Plan brauchen.

 

> Kegele

 

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