Foto: Dina Lucia Weiss
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2 - Delfina: Das Malheur

Beim Gestank waren wir uns gleich einig, aber niemand sagte auch nur ein Wort. Ich habe mich geräuspert, Bébé hat gemacht, dass die Peinlichkeit ein wenig von ihrem Löwen zerbrüllt wurde und Klara hat sich an ihrem Gelächter verschluckt und wäre fast zum ersten Mal gestorben an diesem Tag, weil ihr das Lachen die Luft nahm, weil ihr zu lachen wichtiger war als bloß nichts zu riskieren. Räuspern, Brüllen, Lachen, zusammen war das ganz schön laut. Und als der visionierte Knall in Jerrys Kopf verstummt war, widmete sich der physische Ausdruck seines Gefühls unserer Reaktion auf sein Malheur. Mit den winzigen Schritten eines Leichtgewichtboxers tänzelte er, die Fäuste vor seiner Brust vor und zurück schlagend, auf uns zu. Von Nachteil für ihn war, dass er trank und es auch an diesem Tag getan hatte und das Geschick des Boxers längst in ihm drin ertrunken war. Und dass die Hose warm an seinen Beinen klebte auch. So konnte ich von einer Ecke in die andere kriechen und Bébé ins sichere Maul ihres Löwen steigen.

 

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